Sonntag, 29. November 2009

Gute Laune :-)

Seit drei Tagen habe ich ein Strahlen auf dem Gesicht. Das Leben ist so viel einfacher, wenn man sich endlich vor sich selbst offen eingesteht wieder verliebt zu sein. Ein gutes Gefühl, das ich jetzt endlich genießen kann. Klar weiß ich nicht, wie J. die Sache sieht. Er ist immer noch mein bester Kumpel und weiß von seinem "Glück" noch nichts. Aber warum alles schwarz sehen, sich einreden, dass ich eh keine Chance habe, dass ich zu spät komme, dass wir nicht zusammenpassen, dass die anderen über uns reden werden und ihre Sprüche reißen. Soll ich wirklich verzichten, nur aus Angst vor dem Urteil Dritter? Das ist doch total bescheuert. Ich bin froh, dass ich das endlich eingesehen habe.
Jetzt ist es an mir, einen Schritt auf ihn zuzugehen. Und meine Chancen stehen eigentlich auch gar nicht so schlecht. Immerhin verbringt er sehr gerne Zeit mit mir, freut sich, wenn wir miteinander reden, uns treffen und was miteinander unternehmen. Und dass er unbedingt wollte, dass ich an Silvester dabei bin, um mit ihm gemeinsam ins neue Jahr zu feiern, macht mir zumindest Hoffnung, dass das alte Jahr ein gutes Ende und das neue Jahreinen guten Anfang nimmt. Ich bin happy :-)

Mittwoch, 25. November 2009

Leise Hoffnung

Sollte ich etwas die leise Hoffnung hegen, dass da zwischen mir und meinem Kumpel in näherer oder ferner Zukunft doch noch etwas passiert was die ewig dauernde Freundschaft auf eine höhere Stufe hebt. Der Kerl verwirrt mich immer noch. Als er mir gestern eröffnet hat, dass er über das Nikolauswochenende nach Stuttgart fährt und der gemeinsame Weihnachtsmarktbesuch damit ins Wasser fällt, war ich den ganzen restlichen Tag mal wieder so richtig schön depri. Wie sagte er "das ist schlecht abgestimmt" Das Gespräch heute war dann schon viel mehr nach meinem Geschmack. Erstens würde er "sehr gerne" mit mir meine (hoffentlich bestandenen) Klausuren Mitte Dezember feiern. Zweitens freut er sich (meine ich ), dass ich an Silvester mit auf die Party gehe (Frage: Wie verwandel ich mich bis dahin in ein Topmodel, das den Jungen aus dem Winterschlaf holt und merkt, dass ich eben nicht nur der ewige Kumpel bin???) und drittens kamen heute so Sachen wie "eigentlich passen wir ja ganz gut zusammen, so als Mann der gerne redet und als Frau, die verhältnismäßig wenig redet usw." Aber irgendwie ist es immer dasselbe. Das Händchenhalten auf dem Stadtfest in Ladenburg ist quasi nie passiert, weil wir beide tuen als hätten wir es vergessen. Und auf jeden Schritt nach vorn, folgen zwei Schritte rückwärts. Ich glaube, wenn der anfängt auf dem Silvesterball mit einem anderen Mädchen zu flirten, dann bekomme ich die Krise. Aber Mumm genug etwas zu sagen, habe ich eben auch nicht.

Dienstag, 17. November 2009

Nerven muss man haben

Im Moment müsste es für andere Personen zum totlachen sein die Gedanken in meinem Gehirn zu lesen. Schon ich als Hauptakteur komme mir bei der ganzen Geschichte total albern vor, schlimmer als jeder Seifenoper. Ex von Freundin bemüht sich in den letzten Wochen sehr um mich, geht mit mir in die Mensa essen, geht mit mir ins Kino, schaut mit mir bei sich daheim Filme an, ruft mich sogar an, wenn ich krank bin und fragt wie es mir geht. Bei mir tut sich rein gar nichts, wirklich nicht der kleinste Funke der überspringt. Er ist einfach ein Neutrum für mich. Und das ist nicht nur wegen Freundin so, die inzwischen auch zur Kategorie Ex zählt (obwohl ich mich da noch nicht 100%-ig entschieden habe wie es mit dem Kontakt zu ihr weitergeht). Sobald dann "bester Kumpel der Welt" auftaucht, sind alle meine Depri-Gedanken wie weggefegt: lachen, blödeln, Witze machen als sei in meinem Leben alles in bester Ordnung. Die Nachwirkungen gehen so weit, dass ich bei Ex von Freundin Filme schaue und mir überlege wie es wäre, wenn ich einen identischen Abend mit bestem Kumpel verbringen würde. Die Nachwirkungen gehen so weit, dass ich nach einer absurden ICQ-Session mit bestem Kumpel noch am nächsten Morgen das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekomme und meine gute Laune Purzelbäume schlägt. Doch was ich nun gemacht habe übertrifft wohl alles bisher dagewesene: ein für Mittwoch geplantes Treffen mit Ex von Freudnin habe ich abgesagt, weil mir das alles ein bisschen zu eng wird und bestem Kumpel sage ich für ein beinah identisches Vorhaben für Donnerstag zu ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen. Wenn beide das voneinander wüssten, dann würden wohl selbst nichtsverstehende Männer wie die beiden sich anfangen über mein Verhalten zu wundern. Ich hoffe bloß, dass der einem dem anderen das nicht irgendwie erzählt, weil eine Erklärung außer der, die ich mir selbst nicht so recht eingestehen will, gibt es nicht. Wie sagte eine Freundin vor ein paar Tagen hinsichtlich einiger für sich sprechender Erklärungen zu mir "Hmm, sehr interessant"

Sonntag, 15. November 2009

Beschlossen

Bevor mir noch mal vier Tage lang die Decke auf den Kopf fällt, wird nach Hause zu Mama und Papa gefahren. Irgendwie seltsam, je älter man wir, desto lieber tut man das. Naja, kann auch dran liegen, dass das Leben gerade scheiße ist.

Freitag, 13. November 2009

So weit ist es also schon gekommen

Man kann es sich natürlich auch selbst verbocken, indem man die Dates, die man sich so mühsam erarbeitet in letzter Minute wieder absagt. Klar, dass man so keinen Mann kennen lernt *grummel* Und das gemeine an der Sache ist, dass ich im Grunde meines Herzens genau weiß, warum ich das mache. Denn kaum sieht man seinen - in meinen Augen - besten Kumpel der Welt nach vier langen Wochen wieder, geht einem das Herz auf, alle schlechte Laune ist wie weggeblasen und man freut sich innerlich wie verrückt, dass er da ist und es tut furchtbar weh, wenn man ihn nach ein paar (viel zu schnell vergangenen) Stunden wieder zum Bahnhof bringt und weiß, dass es wieder eine Weile gehen wird bis man ihn sieht. Herr Gott ist das Leben fies, wenn es schon so weit kommt, dass man nicht einmal jemand anders daten kann.